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Klettergebiete im Sauerland

Klettergebiet Wennefelsen bei Eslohe

Auf der obigen Karte sehen Sie die offiziellen Klettergebiete im Sauerland (Südwestfalen, Nordrhein-Westfalen / NRW). Im Gegensatz zu anderen Kletterregionen ist das Klettern im Sauerland in den offiziellen Klettergebieten gebührenfrei und ohne Einschränkung möglich.
Infos zu Kletterkursen im Sauerland für Anfänger und Fortgeschrittene geben wir gerne auf Anfrage.

Corona-Informationen zum Klettern in den Sauerländer Klettergebieten

Nach der Verordnung zur Eindämmung des Corona-Virus durch das Land NRW ist das Klettern als Outdoor-Individualsport in den Klettergebieten an den Naturfelsen des Sauerlandes weiterhin erlaubt. Klettern ist ein kontaktloser Sport bei dem es einfach möglich ist, einen Abstand von mindestens zwei Metern - besser fünf Meter - einzuhalten.

Um die Gefahr einer Übertragung des Coronavirus möglichst gering zu halten, sind folgende Hinweise dringend zu beachten:

- Nur mit maximal zwei Personen (aus einem Haushalt auch mehr Personen) zum Klettern an die Sauerländer Felsen fahren. Größere Menschengruppen an den Felsen vermeiden!.

- Beim Sichern am Wandfuss und während dem Klettern muss ein Mindestabstand von mindestens zwei Metern zu haushaltsfremden Personen eingehalten werden. Damit Kletterer und Sichernde unterschiedlicher Seilschaften sich nicht zu nahe kommen, sollte in der Nachbarroute nicht geklettert werden. Ist ein Abstand von zwei Metern am Wandfuß, z.B. aufgrund von schmalen Wegen, nicht einzuhalten, muss ein Nasen-/Mundschutz getragen werden. Partnercheck auf Distanz: Kletterpartner prüfen dabei aus Distanz. Gut gesicherte Routen bevorzugen, um Unfallgefahren zu vermeiden.

- Zu Empfehlen ist für Kletterer die Verwendung von Desinfektionsmitteln oder Liquidchalk. Der DAV schreibt zu Liquid-Chalk: "Als Maßnahme wird die Verwendung von Liquid-Chalk mit mindestens 70% Alkohol empfohlen. Laut IFSC Medical Commission (Medizinische Kommission des Internationalen Kletterverbands) ist Liquidchalk ab 70% Alkoholgehalt ein Desinfektionsmittel. Viele Liquid-Chalks, wie z.B. von Mantle, haben einen Alkoholanteil von über 75 Prozent."

- Nach dem Klettern sollten die Sportler das Klettergebiet zeitnah verlassen, damit sich nicht zu viele Kletterer gleichzeitg am Felsen aufhalten. Aus diesem Grund sollten auch Picknick oder längere Essenspausen vermieden werden.




Gefahr von Zecken

Der Winter war mild, also steigt auch in unseren Breitengraden die Gefahr von Zeckenbissen und damit verbundenen möglichen Krankheitsübertragungen. Davor warnt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) alle Wanderer und Sportler in der Natur. Das Sauerland und das Wittgensteriner Land gehören zwar laut RKI nicht zu den Risikogebieten, aber Kletterer berichten uns auch in den regionalen Klettergebieten vermehrt von Zecken. Das DRK empfiehlt deshalb, das Laufen durch dichtes Unterholz und hohem Gras wenn möglich zu vermeiden und nach dem Aufenthalt in der Natur den Körper und die Kleidung nach den kleinen Tieren abzusuchen.


  1. Kapplerstein zwischen Bad Berleburg und Schmallenberg
    Seit 2009 kann an der bis zu 20 Meter hohen Porphyr-Wand mit den rund 40 Kletterrouten zwischen dem 3. und 8. Schwierigkeitsgrad geklettert werden. Der Schwerpunkt der Routen liegt im 5. Grad. Das Gebiet ist aufgrund der abwechslungsreichen Routen bei vielen Kletterern sehr beliebt.

  2. Borghauser Wand bei Finnentrop
    Die Borghauser Wand bietet 40 abwechslungsreiche Routen im soliden Kalkgestein. Der Schwerpunkt liegt im 6. und 7. Grad und geht bis zu knackigen Überhangtouren im 9. Schwierigkeitsgrad. Die Wandhöhe geht bis zu 30 Metern.

  3. Meisterstein bei Siedlinghausen/Winterberg
    Klettergebiet auf privatem Grundstück. Aktuell gibt es hier keine bestehende Kletterregelung mit dem Besitzer, so dass das Klettern nicht erlaubt ist. Insgesamt gibt es an den verschiedenen Wänden rund 40 Klettertouren.

  4. Hillenberg in Warstein
    Im Klettergebiet sind rund 100 Routen eingerichtet und die Schwierigkeiten liegen zwischen dem 3. und zahlreichen Routen im 8./9. Schwierigkeitsgrad. Mit einer Wandhöhe von fast 50 Metern und der damit verbundenen Möglichkeit von Mehrseillängentouren ist der Warsteiner Steinbruch eines der herausragenden Klettergebiete im Sauerland und sogar in ganz Nordrhein-Westfalen.

  5. Steinkuhle in Neuastenberg/Winterberg
    Der Kletterfels besteht aus geschieferten Tongestein. Die Wand verfügt über sechzehn Routen zwischen dem 3. bis 6. Schwierigkeitsgrad bei einer Wandhöhe von bis zu 15 Metern.

  6. Untere Elberskamp bei Finnentrop
    Mit über 50 Routen und einer Klettergeschichte die bis in die 80er Jahr führt, ist das Klettergebiet eines der Klassikergebiete im Sauerland. Der Schwerpunkt der Schwierigkeiten liegt im 5. bis 7. Grad.

  7. Hönnetal bei Iserlohn
    Aktuell besteht für das gesamte Hönnetal ein komplettes Kletterverbot/Kletterverzicht.

  8. Scharpenbeul am Listersee
    Der blockig aufgebaute Fels hat eine Höhe von maximal 25 Metern und bietet Platz für rund 40 Kletterrouten zwischen dem 4. und 7. Schwierigkeitsgrad.

  9. Am Bähnchen in Bestwig
    Das Klettergebiet ist ein kleiner Steinbruch mit dunklem Kalkgestein und Felswänden zwischen 22 und 35 Metern Höhe, in dem rund 25 Routen eingerichtet sind. Die Schwierigkeiten liegen zwischen dem 5. und 9. Grad. Für einen gelungenen Klettertag sollte man am besten den 7. Grad beherrschen können.

  10. Oberhagen in Warstein (Gebietseinrichtung seit dem Jahr 2015)
    Das Klettergebiet wird aktuell eingerichtet und mit rund 250 Routen entsteht hier eines der größten offiziellen Klettergebiete in Nordrhein-Westfalen (NRW).

  11. Wennefels bei Eslohe / Wenholthausen
    An der kleinen Felswand gibt es 19 Kletterrouten zwischen dem 4. und 8. Schwierigkeitsgrad. Zum Schutz eventueller Vogelbruten ist der Wennefels grundsätzlich jedes Jahr vom 1. Februar bis zum 1. April für das Klettern gesperrt. Sollte das Revier besetzt sein, verlängert sich die Sperrung bis ca. Ende April. Im Falle einer Brut bleibt der Fels bis zum Ausfliegen der Jungvögel gesperrt (bis ca. Ende Juli).

  12. Lenneplatte in Werdohl
    Reibungskletterei auf feinstrukturierten Platten mit einer Wandhöhe von rund 25 Metern. Die Schwierigkeit der Routen liegt durchschnittlich im 6. Grad.

  13. Steinschab bei Hallenberg
    Das Klettergebiet wurde im Jahr 2006 eingerichtet und gehört zu den Ursprungsgebieten im Sauerland. Die Arbeiten zur Sanierung des Klettergebietes Steinschab werden zu Beginn des Jahres 2020 abgeschlossen sein, so dass man ab Sommer 2020 wieder an der Plattenwand bei Hallenberg klettern kann.

  14. Hülloch bei Kierspe / Meinerzhagen
    Erste Informationen über das dem Klettergebiet Hülloch. Geplante Eröffnung des Klettergfelsen ist im Jahr 2021.


Hinweise zum naturverträglichen Klettern


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