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Klettern und Bouldern im Sauerland

Klettern ist in den Sauerländer Klettergebieten mit Einschränkungen wieder möglich

Das Klettern in den Klettergebieten des Sauerlandes ist nach der Mitteilung der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen (NRW) vom 6. Mai 2020 mit der dritten Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus wieder erlaubt.

Klettern ist ein Individualsport und ein kontaktloser Sport bei dem es einfach möglich ist, einen Mindestabstand von zwei Metern zu halten. Um die Gefahr einer Übertragung des Coronavirus möglichst gering zu halten, sollten Kletterer nachfolgende Regeln für das Klettern in den Klettergebieten des Sauerlandes während der Corona-Gefahr einhalten:

- Nur in Kleingruppen in die Klettergebiete fahren. Am besten mit maximal vier Personen. Vermeidet größere Gruppen an den Felsen.

- Beim Sichern am Wandfuss und während dem Klettern muss ein Mindestabstand von zwei Metern zu haushaltsfremden Personen eingehalten werden. Partnercheck auf Distanz: Kletterpartner prüfen dabei aus Distanz. Gut gesicherte Routen bevorzugen, um Unfallgefahren zu vermeiden.

- Damit Kletterer und Sichernde unterschiedlicher Seilschaften sich nicht zu nahe kommen, sollte in der Nachbarroute nicht geklettert werden. Ist ein Abstand von zwei Metern am Wandfuß, z.B. aufgrund von schmalen Wegen, nicht einzuhalten, sollte ein Nasen-/Mundschutz getragen werden.

- Zu Empfehlen ist für Kletterer die Verwendung von Desinfektionsmitteln oder Liquidchalk. Der DAV schreibt zu Liquid-Chalk: "Als Maßnahme wird die Verwendung von Liquid-Chalk mit mindestens 70% Alkohol empfohlen. Laut IFSC Medical Commission (Medizinische Kommission des Internationalen Kletterverbands) ist Liquidchalk ab 70% Alkoholgehalt ein Desinfektionsmittel – eine zusätzliche Handdesinfektion ist damit gewährleistet. Liquid-Chalk z.B. von Mantle hat einen Alkoholanteil von über 75 Prozent." Darüber hinaus sollte man sich beim Klettern oder Sichern nicht ins Gesicht greifen und nur eigenes Material verwenden (Karabiner, Expresssets, Seil etc.) sowie das Seil beim Clippen nicht in den Mund nehmen. Nichtbenutztes Material im Rucksack verpacken.

- Nach dem Klettern sollten die Sportler das Klettergebiet zeitnah verlassen, damit sich nicht zu viele Kletterer gleichzeitg am Felsen aufhalten. Aus diesem Grund sollten auch Picknick oder längere Essenspausen vermieden werden.

Update: Die dritte Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 vom 8. Mai 2020 ist nun online.


Klettern und Bouldern im Sauerland, dass heißt Klettern in der Natur in über zehn verschiedenen Klettergebieten mit insgesamt rund 700 Kletterrouten zwischen dem 3. und 10. Schwierigkeitsgrad. Alle Routen sind mit Bohrhaken für das Sportklettern eingerichtet und über kurze Fusswege einfach und schnell zu erreichen. Da die Klettergebiete recht jung eingerichtet sind und es sich in den meisten Fällen um alte Steinbrüche handelt, muss man mit losem Gestein oder Steinschlag rechnen. Deshalb bitte Vorsicht bei den Kletteraktivitäten. Klettert mit Helm, da es in sämtlichen Gebieten und Routen zu Steinschlag kommen kann.

Klettergebiete im SauerlandKlettergebiet Steinschab bei HallenbergLenneplatte in WerdohlWennefelsen bei EsloheKlettergebiet "Steinkuhle"Klettergebiet Scharpenbeul, BiggetalKlettergebiet HönnetalKlettergebiet Untere ElberskampKlettergebiet Hillenberg (Warstein)Klettergebiet MeistersteinKlettergebiet Borghauser WandKlettergebiet Kapplerstein




Kletterführer Hillenberg bei Warstein als PDF-Datei
Zum Klettergebiet Hillenberg in Warstein haben wir alle Routen auf übersichtlichen Bildertopos dargestellt. Zudem stehen zwei Kletterführer als PDF-Dateien zum Download zur Verfügung.

In den Jahren 2016 und 2017 wurden an der Hillenbergwand vier alte Projekte geklettert sowie dreizehn neue Routen eingerichtet und erstbegangen. Alle neue Routen sind in einer Infodatei inkl. Topoübersicht von Jo Fischer (DAV NRW) aufbereitet.
Alle Infos inkl. Topo- und Routenübersichten zum Klettergebiet Hillenberg in Warstein.

Das Klettergebiet Wennefels ist seit dem Jahr 2018 fertig erschlossen und für das Klettern freigegeben. Informationen inklusive einer Topoübersicht der 19 Kletterrouten, die Schwierigkeiten zwischen dem 4. und 8. Grad haben, sind hier online zu finden.

Kletterführer Bestwig als PDF-Datei
Im Klettergebiet Bestwig klettert man an dunklem Kalkgestein und Felswänden zwischen 22 und 35 Metern Höhe, in dem rund 30 Routen eingerichtet sind. Die Hauptwand ist senkrecht und zum Teil überhängend.

In den Jahren 2016 bis 2018 wurden einige Routenlinien ergänzt und zum Teil mit neuen Umlenkern versehen. Alle neuen Routenverläufe sind in den aktualisierten Topos von August 2019 eingezeichnet. Ein 12seitiger Kletterführer über das Klettergebiet Bestwig steht zudem als PDF-Datei zum Download bereit.

Klettergebiet Oberhagen in Warstein
Im Klettergebiet Oberhagen haben seit 2015 die Arbeiten für die Routeneinrichtungen begonnen. Diese werden einige Zeit in Anspruch nehmen und wir werden hier über den Stand der Arbeiten informieren. Am Oberhagen werden rund 220 Kletterrouten neu eingerichtet.
Das Klettern am Oberhagen ist während der Zeit der Routeneinrichtung nicht erlaubt!

Aufgrund der Erstellung ökologischer Gutachten mit Verträglichkeitsprüfung und einer Ausweisung des Hönnetals als neu eingestuftes Naturschutzgebiet, gilt aktuell für das gesamte Hönnetal ein Kletterverbot. Alle Felsen sind deshalb für das Klettern und Bouldern gesperrt. Der DAV bittet alle Kletterer sich danach zu richten, um somit hoffentlich in Zukunft wieder ein Klettern im Hönnetal zu erreichen. Infos zum Klettergebiet Hönnetal.

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